Effizientes Lernen mit der Formel 70:20:10

Von Charles Jennings und Jérôme Wargnier
Das 70:20:10 Modell basiert auf den Ergebnissen von Recherchen von Lombardo & Eichinger, ausgeführt im Jahre 1996. Ihre Untersuchungen ergaben das die Lernerfahrungen erfolgreicher und effizienter Manager zu 70% aus der Bewältigung der Aufgaben bei der Arbeit, zu 20% aus dem Austausch mit den Kollegen (meistens mit den Vorgesetzten), und zu 10% aus den Inhalten klassischer Kurse und Präsenzveranstaltungen hervorgegangen sind.

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Beruhend auf der langjährigen gemeinsamen Expertise von mehr als 60 Jahren, stellen  Charles Jennings und Jerôme Wargnier unter anderem die Rolle der neuen Technologien vor und wie diese im Rahmen eines 70:20:10 Trainingsmodells umgesetzt werden können.

Obwohl das 70:20:10 Modell weltweit anerkannt ist, haben einige L&D Professionals immer noch Schwierigkeiten bestimmte Instrumente und Strategien innerhalb ihrer Organisation anzuwenden.

Dieses White Paper ist das Ergebnis zahlreicher Beratungssitzungen mit den L&D Teams verschiedener Unternehmen, die von Wargnier und Jennings weltweit durchgeführt worden sind. Darin werden Themen behandelt, die sich während der Sitzungen für die L&D Teams als essentiell herausgestellt haben.

Vorwort

Marc Prensky1 schreibt, dass „zu viele Lehrkräfte Bildung als ein Mittel ansehen, die Jugendlichen auf die Vergangenheit vorzubereiten … und nicht auf die Zukunft“. Dennoch planen zu viele Personalabteilungen ihre Strategien und Lösungen weiterhin in Bezug auf eine Umwelt, die im Schwinden begriffen ist. Der Arbeitnehmer des 21. Jahrhunderts ist immer weniger bereit sich von seinem Arbeitsplatz für einen Weiterbildungskurs physisch zu trennen. Er verlangt immer mehr, dass dieser zu einem Ort wird, an dem er auch gleichzeitig gefördert werden
kann.
Tatsächlich wünschen sich heute viele Menschen, dass die Trennung zwischen Arbeit und professioneller Weiterentwicklung endlich verschwindet. Und eine noch größere Anzahl betrachtet die Weiterbildung als einen wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit. Diese Publikation untersucht organisationsinterne Lernbereiche, die man im angelsächsischen Sprachraum auch unter Social, Workplace, Informal und Experiential Learning
kennt.
Sie stützt sich sowohl auf die Veröffentlichungen anerkannter Experten als auch auf die Erfahrungen und Projekte, die wir in den letzten Jahren mit zahlreichen Lern- und Entwicklungsteams (L&D Teams) leiten durften. Wir wünschen uns, dass diese Arbeit den Lesern als Inspirationsquelle dient und eine Einladung auf eine spannende und erkenntnisreiche Reise in die neuen Lernbereiche darstellt.

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